MEINE LIEBLINGSSERIEN AUS DEN 30GER - 60GER JAHREN

Da es zu umfangreich ist, alle meine Lieblingsserien hier aufzuzählen, beschränke ich mich hier auf meine absoluten Highlights. Die Aufzählung der Serien hier entspricht nicht meiner persönlichen Reihenfolge.

 

Für mehr Informationen dieser serien oder Diskussionen zu den Serien empfehle ich Euch mein NOSTALGIE CRIME BOARD - mein großes Diskussionsforum für klassische Krimiserien der 50ger - 90ger Jahre

 

 

 

77, Sunset Strip (USA, 1958 - 1964)

Stuart Bailey (Efrem Zimbalist, Jr.) und Jeff Spencer (Roger Smith) arbeiten als Privatdetektive in ihrem eigenen Büro in Hollywood, Adresse: 77 Sunset Strip. "Stu" ist höflich, kultiviert und sprachbegabt, und ursprünglich wollte er eigentlich mal Lehrer werden. Jeff ist studierter Jurist. Beide haben früher als Undercoveragenten für die Regierung gearbeitet. Und beide sind versiert in Judo. Zur Erledigung ihrer Aufträge fliegen sie gegebenenfalls um die Welt. Ihre Telefonistin und Sekretärin ist die Französin Suzanne Fabray (Jacqueline Beer). Roscoe (Louis Quinn) ist eine Art Kontaktmann und Informant, der einfach immer da ist. Er pafft Zigarren und ist Experte für Pferdewetten.
Der junge Gerald Lloyd Kookson III. (Edd Byrnes) ist der eitle Parkplatzanweiser des benachbarten Edelrestaurants "Dino's Lodge", der sich permanent mit einem Kamm durch die Haare fährt und selbst gern Detektiv wäre. Wenn "Kookie" den vorfahrenden Gästen, darunter oft Stu und Jeff, die Tür aufhält, hat er immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Ab Folge 14 ist Rex Randolph (Richard Long) mitunter als dritter Detektiv dabei. Die Mitarbeiter der Detektei haben oft mit Lieutenant Gilmore (Byron Keith) von der Polizei zu tun. In Folge 33 wird für Kookie ein Traum wahr. Nachdem Rex weg ist, wird er selbst gleichberechtigter dritter Partner in Baileys und Spencers Detektei, und J. R. Hale (Robert Logan) wird der neue Parkplatzanweiser.

(aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

 

 

Genre: Detektiv

 

Schauspieler: Efrem Zimbalist jr. Roger Smith, Edd Byrnes, Richard Long, u.a

 

Meine Meinung:

Sporadisch hatte ich die Serie früher als Kind geschaut, meine Eltern jedoch kannten sie besser, besonders Kookie und dessen deutsche Stimme Hans Clarin (den späteren "Pumuckl" und "Hui Buh" Sprecher). Erst in den 90gern lernte ich die Serie besser kennen und lieben. Jedoch richtig loslegen konnte ich erst 2004, als Premiere Nostalgie alle deutsch synchronisierten Folgen der Serie wiederholten. Alle synchronisierten Folgen? Nein! Leider gibt es 12 Folgen, die seit sehr langer zeit nicht mehr wiederholt werden. Offenbar sind diese Folgen heute verschollen. Überhaupt ist es ein Unding, dass nur knapp 60 Folgen der 154 Folgen synchronisiert wurden - und das, obwohl die Serie seinerzeit ein Strassenfeger in Deutschland war. Zudem wurden die knapp 60 Folgen im Laufe der Jahrzehnte häppchenweise eingekauft und synchronisiert, so dass es vorkam, dass die Hauptpersonen verschiedenen Sprecher hatten. Für mich ist die Serie ein riesengroßer Kult, die schnippische Titelmelodie kennt sicher jeder - selbst wenn er die Serie nicht kennt.

 

Diskussionen zur Serie

 

 

Auf der Flucht (The Fugitive) (1962-1968)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arzt Dr. Richard Kimble (David Janssen) ist wegen Mordes an seiner Frau Helen (Diane Brewster) zum Tod verurteilt. Er ist jedoch unschuldig. Auf dem Weg zum elektrischen Stuhl kann Kimble entkommen. Fortan ist er auf der Flucht vor Polizei-Lieutenant Philip Gerard (Barry Morse), der Kimble mehrmals quer durch das ganze Land jagt. Währenddessen sucht Kimble den wahren Mörder, einen einarmigen Mann, den er vor seinem Haus sah, bevor er seine tote Frau fand. Nach jahrelanger Hetzjagd findet Kimble in der letzten Folge schließlich den Einarmigen (Bill Raisch) und wird selbst freigesprochen. Kimbles ermordete Frau Helen taucht im Vorspann und in Rückblenden auf.

Die Serie gehört zu den erfolgreichsten weltweit. In allen Ländern war die Resonanz einzigartig. David Janssen erhielt in Deutschland die Goldene Kamera, ungewöhnlich für einen Darsteller in einer ausländischen Serie. Die letzte Episode, in der Kimble endlich den wahren Mörder findet, erreichte in allen Ländern Rekordeinschaltquoten – in den USA hielt der Rekord bis zur „Wer schoss auf J. R.“-Folge von Dallas.

Die ARD zeigte von den 120 Folgen nur 26, jedoch inklusive der alles aufklärenden Schlussfolge. Als Sat.1 später weitere Folgen in deutscher Erstausstrahlung unter dem Titel Dr. Kimble – Auf der Flucht zeigte, erhielten die Zuschauer folglich nur neue Handlungsabschnitte des Gesamtkomplexes, aber keine neuen Erkenntnisse. Spätere Wiederholungen liefen wieder unter dem deutschen Originaltitel.

Die Serie basiert auf dem tatsächlichen Fall eines Dr. Sam Sheppard aus dem Jahr 1954. Der gleiche Fall diente auch als Vorlage für den Film „Der Strafverteidiger“ („The Lawyer; 1970“), aus dem dann die Serie Petrocelli wurde. Ironischerweise ging Kimbles jahrelange Flucht durch die USA am 20. Oktober 1967 zu Ende – also genau an jenem Abend, als Eduard Zimmermann das erste Mal mit Aktenzeichen XY … ungelöst auf dem Bildschirm erschien.

 

(aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

 

 

Genre: Abenteuer

 

Schauspieler: David Janssen, Barry Morse

 

Meine Meinung:

Eine Serie, bei der ich von Anfang an, wo ich sie zum ersten Mal sah (irgendwann in den 70gern) mitgefiebert habe, ob es Dr. Kimble gelingen wird, jemals seine Unschuld zu beweisen. Diese Serie war seiner Zeit schon etwas voraus, da die Serie einen durchlaufenden roten Faden hatte, nämlich seine Unschuld zu beweisen. Zwar waren seine Erlebnisse auch immer abgeschlossene Folgen, doch der rote Faden zog sich durch die komplette Serie und endete in einem richtig spannenden Finale. Leider wurden im deutschen TV nur 75 der 120 Folgen synchronisiert. Doch zum Glück gibts die Serie als tolle Komplettbox seit 2013 als Kauf DVD, wo die restlichen 45 Folgen im englischen original mit deutschen Untertiteln versehen wurden.

 

Diskussionen zur Serie

Bezaubernde Jeannie (I dream of Jeannie) (1965-1970)

Astronaut Tony Nelson (Larry Hagman) findet nach einer missglückten Landung auf einer einsamen Insel eine geheimnisvolle Flasche. Als er zu Hause das Gefäß öffnet, befreit er damit einen seit 2000 Jahren eingesperrten Flaschengeist (Barbara Eden), der ihr in Gestalt einer attraktiven Blondine jeden Wunsch erfüllt. Da die liebenswürdige, aber auch chaotische Jeannie dabei jedoch oft ein bisschen übereifrig zu Werke geht, muss Nelson immer wieder Schäden, Irrtümer und Pannen korrigieren.

 

Genre: Sitcom / Comedy

 

Schauspieler: Larry Hagman, Barbara Eden, Bill Daily, Hayden Rorke

 

Meine Meinung:

In meinen die charmanteste und witztigste Serie der 60ger Jahre.  Barbara Eden und Larry Hagman harmonierten so wunderbar, dass es mir immer schwerfällt zu wissen, dass dieser Larry Hagman Jahre später den Fiesling J.R. Ewing in Dallas spielen würde. Die Folgen sind sehr liebevoll umgesetzt, dass die Serie trotz ihrer poppigen Farben auch heute noch zu gefallen weiß. Ich schaue sie mir immer wieder sehr gerne an. :)

 

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Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers) (UK, 1961-1969 ; 1976-1978)

John Steed (Patrick Macnee) ist Geheimagent im Auftrag Ihrer Majestät und mit besonders schwierigen Aufgaben der Verbrechensbekämpfung betraut. Ein simpler Mord ist das Geringste, was ihn beschäftigt, eher geht es um größenwahnsinnige Wissenschaftler, exzentrische Verschwörer, wirre Fanatiker und generell das Streben nach Weltherrschaft. Zur Seite stehen ihm abwechselnde Partner. In Staffel 1  ist es Dr. David Keel (Ian Hendry), in Staffel 2 Catherine Gale (Honor Blackman), Dr. Martin King (Jon Rollason) und Venus Smith (Julie Stevens) abwechselnd, in Staffel 3 nur noch Catherine Gale (Honor Blackman), in Staffel 4 & 5 war Emma Peel (Diana Rigg)seine Partnerin - jene Staffeln waren weltweit die erfolgreichsten. In Staffel 6 wurde Tara King (Linda Thorson) seine Partnerin. 1969 wurde die Serie dann eingestellt un 1976 wiederbelebt. Patrick Macnee setzte als John Steed sein Treiben fort. In den beiden Staffeln standen ihm Purdey (Joanna Lumley) und Mike Gambit (Gareth Hunt) als Partner zur Seite.

 

Genre: Agenten

 

Schauspieler: Patrick Macnee, Diana Rigg, Honor Blackman, Linda Thorson, u.a

 

Meine Meinung:

Mit Schirm, Charme und Melone ist auf Platz 3 meiner "All Time Favortites (nach Spenser und Zurück in die Vergangenheit). Ich liebe diese skurille Serie einfach. Über kaum eine andere Serie habe ich so frühe Kindheits-TV-Erinnerungen wie über diese hier. Ich erinnere mich noch, dass wir Samstag abends, wenn die Serie lief, alle gemeinsam im Bett lagen (Mein Vater, mein Bruder und ich) und haben uns auf den kleinen Schwarz-Weiß-Fernseher immer die Folgen angesehen, während meine Mutter im Wohnzimmer auf dem großen TV ihre Volksmusik schaute. Tja....Demokratie war damals eben noch nicht in Mode! Meine Lieblingsstaffeln sind - wie bei vielen anderen natürlich die Staffel 4 und 5 - also die "Emma Peel Ära". Erst in den letzten Jahren lernte ich auch die "Cathy Gale Ära", die Partnerin, die Steed vor Emma hatte kennen, nachdem arte sich die Mühe machte, dieseStaffel 1-3  synchronisieren zu lassen und so kam diese  Staffeln nun endlich 50 Jahre später auch im deutschen TV. Es sei noch zu erwähnen, dass aus Staffel 1 nur noch 2 komplette Folgen der 26teiligen Staffel existieren und von der Pilotfolge nur noch die ersten 12 Minuten. Das lag daran, weilö Serien in UK damals sehr stiefmütterlich behandelt wurden und bestenfalls als Pausenfüller dienten, so dass die Staffeln meist sogar live aufgenommen wurden und nach Ausstrahlung wurden die Bänder dann wieder überspielt. Nur durch ein Wunder konnten jahrzehnte später die 2 (oder besser 2,5) Folgen wiedergefunden werden. Sich die Serie anzusehen ist schon interessant, besonders wenn man den C harakter vergleicht, der in allen Staffeln als einzigster dabei war: John Steed (Patrick Macnee). In den ersten 2 Staffeln noch ein Rüpel, der auch mal schnell die Behrschung verliert, ab Staffel 3 wandelte er sich dann langsam zu den Steed, der Kult werden sollte. In den letzten beiden Staffeln der "New Avengers"  war Steed denn sogar noch weiser, aber auch sehr viel ernster. Deswegen - wenn man sich die komplette Serie anschaut, sollte man darauf achten, wie Steed sich in der Zeit immer wieder wandelte. Ich schaue mir die Serie immer wieder sehr gerne an, man kann herrlich dabei den Alltag vergessen. Erst kürzlich hatte ich einen kompletten RFe-Run wieder gemacht. Besonders stolz bin ich auf die erschienenen DVD Boxen, die so liebvoll und genial aufgemacht wurden - wie kaum bei einer anderen Serie. Und diese Serie hats auch mehr als verdient! :)

 

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Sherlock Holmes (1939-1946)

1939 spielte Basil Rathbone Sherlock Holmes in Der Hund von Baskerville an der Seite von Lionel Atwill als Dr. Mortimer und John Carradine als Diener Barrymore (dt. Synchro: Merryman). Die Rolle des Dr. John Watson verkörperte Nigel Bruce. Der Erfolg des Films führte dazu, dass noch im gleichen Jahr ein weiterer Sherlock-Holmes-Streifen mit Basil Rathbone und Nigel Bruce als Sherlock Holmes und Doktor Watson sowie George Zucco als Professor Moriarty unter dem Titel Die Abenteuer des Sherlock Holmes entstand. Er basiert auf einem Theaterstück des Schauspielers William Gillette (1853–1937), das schon mehrfach verfilmt worden war, unter anderem mit Gillette selbst in der Rolle des Sherlock Holmes. Der Hund von Baskerville und Die Abenteuer des Sherlock Holmes spielten beide im England zur Zeit der Königin Victoria.

Der Erfolg der beiden Filme führte dazu, dass zwischen 1942 und 1946 zwölf weitere Sherlock-Holmes-Filme mit Basil Rathbone und Nigel Bruce entstanden. In elf Filmen führte Roy William Neill Regie. Die Filme basieren zum Teil auf Erzählungen von Arthur Conan Doyle, die Handlung wurde wegen des Zweiten Weltkrieges jedoch vom viktorianischen England in die Zeit der Entstehung der Filme verlegt, also in die 1930er und 1940er. Zudem wurden die Filme zusehends billiger und mit weniger bekannten Co-Darstellern gedreht, was dem Erfolg der Reihe allerdings keinerlei Abbruch tat. Gleichzeitig entstand eine Serie von Radio-Hörspielen mit Rathbone als Sherlock Holmes und Nigel Bruce als Doktor Watson. Ursprünglich war Rathbone froh gewesen, seinem Schurkenimage zu entkommen, doch 1946 ließ er beide Serien einstellen, um der Rolle zu entkommen.

 

Quelle:

 

 

Genre: Detektiv

 

Schauspieler: Basil Rathbone, Nigel Bruce

 

Meine Meinung:

In meinen Augen die beste Verfilmung um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Basil Rathbone und Nigel Bruce waren wirklich ausserordentlich gut und glaubhaft in den Rollen besetzt und das dunkle geheimnisvolle schwarz-weiß -Flair der Filme brachte die nötige Stimmung. Alle 14 Filme sind ziemlich gut.

 

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Simon Templar (UK, 1962 - 1969)

Nach den Romanen von Leslie Charteris ("The Saint"; 1963-1969).
Der charmante Privatdetektiv Simon Templar (Roger Moore) übernimmt auf der ganzen Welt heikle Fälle, bringt sich damit in ebensolche Situationen und rettet schöne Frauen. Mit ihnen bandelt er regelmäßig an und hinterlässt ihnen Visitenkarten, auf denen sein Wahrzeichen zu sehen ist: ein Heiligenschein. Er symbolisiert Templars Spitznamen "Der Heilige", den man ihm wegen seiner Initialien ST gab. ST-1 ist auch das Kennzeichen seines Wagens, eines Volvo P1800. Claude Eustace Teal (Ivor Dean) ist der frustrierte Inspektor bei Scotland Yard, der Templar immer wieder auf den Fersen sein muss, weil er auch mal Gesetze übertritt, um Menschen zu helfen oder Erpressern, Mördern und Dieben das Handwerk zu legen.
Die Rolle des Simon Templar wurde sowohl vor als auch nach dieser Serie von verschiedenen Schauspielern in zahlreichen Filmen und Serien dargestellt, doch so erfolgreich wie Roger Moore war niemand.
Die dreiviertelstündigen Episoden liefen mit großem Erfolg im Abendprogramm der ARD, die insgesamt 39 Folgen zeigte. Rund 20 Jahre später brachte Sat.1 16 weitere Folgen in deutscher Erstausstrahlung. Mehr als die Hälfte der im Original 118 Folgen waren in Deutschland nie zu sehen.


(aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

 

 

Genre: Detektiv

 

Schauspieler: Roger Moore, Ivor Dean

 

Meine Meinung:

Mit Simon Templar ists ähnlich wie bei "Mit Schirm, Charme und Melone, nur dass ich sie erst später kennenlernte. Meine erste Folge war so in den späten 80gern - also recht spät. Roger Moore kannte ich da schon als "James Bond" und Moore gehörte damals schon zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern, ehe ich diese Serie richtig kennenlernte. Noch heute einer meiner Lieblingsserien aus den 60gern. Schade ist jedoch, dass nur 57 der 118 Folgen fürs deutsche TV synchronisiert wurden. Eigentlich nur 56, da die Folge "Der Glückspilz" seit vielen Jahren als verschollen gilt.

 

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Star Trek - Raumschiff Enterprise (1966-1969)

“Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

Mit diesen Worten beginnt jede Folge einer der legendärsten Fernsehserien aller Zeiten. „Raumschiff Enterprise“ spielt im 23. Jahrhundert, zu einer Zeit, in der die Menschheit den Dritten Weltkrieg hinter sich hat und sich in friedlicher Koexistenz mit anderen außerirdischen Lebensformen zur „Vereinigten Föderation der Planeten“ zusammengeschlossen hat.

Deren Forschungs- und Militärabteilung, die „Sternenflotte“ hat die Aufgabe, fremde Planeten und Galaxien zu erkunden, diplomatische Missionen durchzuführen und unbekannte Lebensformen kennenzulernen. Sie schickt ihr Raumschiff Enterprise unter der Leitung von Captain James T. Kirk (William Shatner) mit einer Besatzung von 430 Männern und Frauen zu einer auf fünf Jahre angelegten Reise ins Weltall. Zusammen mit seinen engsten Crewmitgliedern, dem Vulkanier und Ersten und wissenschaftlichen Offizier Mr. Spock (Leonard Nimoy), Schiffsarzt Dr. Leonard „Pille“ McCoy (DeForest Kelly), Chef-Ingenieur Montgomery „Scotty“ Scott (James Doohan), Steuermann Lieutenant Hikaru Sulu (George Takei), Kommunikationsoffizier Lieutenant Nyota Uhura (Nichelle Nichols) und Navigator Pavel Andreievich Chekov (Walter Koenig) erlebt er die fantastischsten und kuriosesten Abenteuer.

 

Genre: Science Fiction

 

Schauspieler: William Shatner, Leonhard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Nichelle Nichols, George Takei, Walter Koenig, u.a.

 

Meine Meinung:

Sicherlich wohl eine der bekanntesten Serien der Welt und eines der erfolgreichsten TV-Franchises. Auch in meinen Augen ein absoluter Klassiker, den ich seit frühester Kindheit kenne. In den 70gern verfolgte ich mit meinem Bruder, der als Kind absoluter Trekkie war, jede Folge gebannt vorm Bildschirm. Durch die FedCon habe ich auch mittlerweile mehrere Stars der Serie persönlich getroffen wie William Shatner, Leonard Nimoy, Nichelle Nichols, George Takei, Walter Koenig oder auch Co-Stars wie Grace Lee Whirney oder Eddie Paskey. Auch wenn einiges heute eher unfreiwillig komisch wirkt, sehe ich die Serie auch heute noch sehr gerne. :)

 

Diskussionen zur Serie

 

und hier

Tennisschläger und Kanonen (I Spy) (USA, 1965 - 1968)

Als Tennisprofi und sein Trainer getarnt reisen zwei Spezialagenten, beide Akademiker, im Geheim-auftrag der Regierung durch die Welt und bekämpfen das Verbrechen. Der Frauenheld Kelly Robinson (Robert Culp) mimt den Spieler, das Sprachgenie Alexander "Scotty" Scott (Bill Cosby) den Trainer.
Die Agentenserie war zugleich eine Parodie auf ebensolche und enthielt viele Comedy-Elemente, die durch die überdrehte deutsche Synchronisation von Rainer Brandt (wie auch bei Die 2) noch verstärkt wurden. Er erfand Begriffe wie "Nun stell mal deine Lauscher auf" (Hör zu), "Kleiderständer" (langbeiniges Mädchen), "Kleckermann im Näschen" (Schnupfen) und "Bohnen servieren" (schießen).
Die Kombination aus einem schwarzen (Cosby) und einem weißen (Culp) Hauptdarsteller war damals im US-Fernsehen eine Sensation. Die Serie war der Beginn von Bill Cosbys Karriere.
Sieben Jahre nach den ersten 26 50-minütigen Folgen im ZDF zeigte die ARD 29 neue Episoden im regionalen Vorabendprogramm unter dem Titel Tennis lieber als Kanonen. Weitere zwölf Folgen auf Pro Sieben liefen wieder unter dem ursprünglichen deutschen Titel. 1996 zeigte das digitale Pay-TV-Programm DF 1 neben zahlreichen Wiederholungen auch einige Folgen in deutscher Erstausstrahlung.


(aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

 

 

Genre: Agenten / Comedy

 

Schauspieler: Robert Culp, Bill Cosby

 

Meine Meinung:

Ende der 80ger konnte ich diese Serie zum ersten Mal sehen und gleich von der ersten gesehenen Folge schlug die Serie voll ein. Mir gefiel vor amme 3 Dinge: Der tolle Humor, die exotischen Gegenden und das tolle Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller. Cosby und Culp waren ja auch privat sehr eng befreundet, was man der Serie auh ansah, dass beide wunderbar miteinander harmonierten. Schön, dass es diese tolle Serie auch unlängst als Kauf DVD gibt :)

 

Diskussionen zur Serie

Time Tunnel (The Time Tunnel) (1966-1967)

Im Auftrag der Regierung arbeiten die Wissenschaftler Dr. Tony Newman (James Darren) und Dr. Dan Phillips (Robert Colbert) an einem Projekt, mit dem man Zeitreisen unternehmen kann. Vor der endgültigen Fertigstellung testen die beiden den Zeittunnel und sind fortan in Vergangenheit und Zukunft gefangen. Nacheinander geraten sie an historische Schauplätze und in historische Begebenheiten, z. B. auf die Titanic oder mitten in die Französische Revolution. Ihre Kollegen Dr. Ann MacGregor (Lee Meriwether), General Heywood Kirk (Whit Bissel), Dr. Raymond Swain (John Zaremba) und der Sicherheitsbeamte Sergeant Jiggs (Wesley Lau) versuchen, die Wissenschaftler in die Gegenwart zurückzuholen, was ihnen nicht gelingt. Sie schaffen es lediglich, Tony und Dan an immer neue Schauplätze in Vergangenheit und Zukunft zu katapultieren. Na super.

Die ARD zeigte zu Beginn der 70er-Jahre 14 Folgen von 50 Minuten Länge samstags um 15.05 Uhr und bescherte der Serie eine große Fangemeinde. Ein Vierteljahrhundert später lief die Serie komplett und neu synchronisiert samstags vormittags in Sat.1. In dieser Version hatte Dr. Phillips den Vornamen Doug, wie im amerikanischen Original.

 

(aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

 

 

Genre: Zeitreise / Science Fiction

 

Schauspieler: James Darren, Robert Colbert, Whit Bissell, Lee Meriweather

 

Meine Meinung:

Ich habe die Serie erst zu SAT.1 Zeiten richtig kennengelernt. ich erinnere mich zwar noch dunkel, sie bereits in den 70gern teils gesehen zu haben, nur habe ich kaum Erinnerungen daran. Ob nun die alte oder die neue Synchro die bessere ist - da muß ich passen! Zwar ist ja nun eine DVD Box erschienen mit den 14 ARD Folgen in Erstsynchro - doch ich muß gestehen, dass ich lieber die SAT.1 Version bevorzuge, da die alle 30 Folgen synchronisiert hatten und die Serie ungeschnitten ausgestrahlt hatten - und das ist das, was mir wichter ist. Als großer Zeitreise-Fan mag ich natürlich auh diese Serie sehr, wenngleich die Tricktechnik heute als recht verstaubt wirkt, überzeugt die Serie immer noch mit ihrem Charme und ihrer Spannung und dem hohen nostalgischen Faktor!

 

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Verrückter Wilder Westen (Wild Wild West) (1965-1970)

Er ist der „James Bond“ des Wilden Westen: James T. West. Als Undercover-Agent steht er im Dienst von Präsident Grant und kümmert sich um Verbrecher, die die Sicherheit der noch jungen Staaten gefährden. Mit seinem Helfer, dem Secret Service Agent Artemus Gordon reist James T. in einem speziellen Eisenbahnwagen, der es in sich hat: Alle denkbaren bizarren Waffen sowie unglaubliche Erfindungen werden in dem rauchendem Ungetüm transportiert. 

(Text: Premiere)

 

 

Genre: Western / Agenten / Comedy

 

Schauspieler: Robert Conrad, Ross Martin

 

Meine Meinung:

Die wohl witzigste und skurillste Westernserie aller Zeiten. Man kann sie auch als "Mit Schirm, Charme und Melone des Wilden Westens" ansehen. Die Serie schwamm auf der damaligen Erfolgswelle von "James Bond" mit, aus der mehrere Serien entstanden wie z.B. "Mini Max", "Solo für UNCLE" oder zahlreiche Agentenfilme wie "Willkommen Mr B." oder "L-Der Lautlose", um nur einige Namen an Serien und Filmen zu nennen. Robert Conrad war als Jim West ein ausgezeichneter Glücksgriff. Er spielte seinen Charakter mit ziemlicher Bravour und auch Ross Martin als Artemus Gordon, dem verschrobenen wie liebenswerten Tüftler war glänzend besetzt. Witzig ist, dass jede Serienfolge (im englischen wie in deutschen) mit "Die Nacht...." ("The Night...) beginnt. Eine der witzigsten Serien der 60ger Jahre! Sehnsüchtigst warte ich darauf, dass diese tolle Serie mal bei uns auf DVD erscheinen wird :) Einprägsam ist auch die Titelmelodie, die ich sehr gerne mag :)

 

Diskussionen zur Serie

WEITERE SERIEN AUS DEN 30GERN - 60GERN DIE MIR SEHR GEFALLEN

Hier nun einige Serien, die ich auch sehr mag in Kurzvorstellung.

 

Von links:

Mini Max (Get Smart) (1965-1970)

Peter Gunn (1958-1961)

Rauchende Colts (Gunsmoke) (1955-1975)

Hawaiian Eye (1959-1962) - keine deutsche Ausstrahlung -

Kobra, übernehmen Sie (Mission Impossible) (1966-1973)

Gnadenlose Stadt (Naked City) (1958-1963)

Perry Mason (1957-1966)

Surfside Six (1960-1962) - keine deutsche Ausstrahlung -

Solo für O.N.C.E.L. (Man from U.N.C.L.E.) (1964-1968)